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Typische Einsatzszenarien
Die Skalierbarkeit und Modularität von Efficient IP bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten der Implementierung und eröffnet die Option, Funktionen erst zu einem späteren Zeitpunkt zu lizenzieren und einzusetzen.
Eine typische Implementierung von Efficient IP würde wie folgt aussehen: Grundsätzlich wird als Basis der gesamten Lösung das Modul IP Registry zur Verwaltung der IP-Adressen verwendet. Hier wird die Struktur der Organisation und der ihr angeschlossenen Netzwerke abgebildet. Dies legt den Grundstein für die erfolgreiche Verwaltung der IP-Subnetze und deren Adressen.
Für eine komfortable und effektive Nutzung des Netzwerks werden DNS Server eingesetzt. Meist handelt es sich um Windows DNS oder Unix Server mit BIND. Im Bereich der Netzwerk-Administratoren, welche heute die meisten IP-Adressen ihres Netzwerkes im Kopf haben, wird die Nutzung dieses Dienstes, mit der Etablierung von IPv6, stark zunehmen. Das Modul DNS Manager bietet zur Verwaltung von DNS Servern verschiedenster Anbieter eine zentrale Instanz. Die bisher eingesetzten DNS Server können hier integriert, administriert und später durch Appliances von Efficient IP abgelöst werden. Der Einsatz dieser Funktion hat den Vorteil, dass eine unterschiedliche Konfiguration, sei es auf Grund eines "Vertippers" oder eines alten SOA Eintrags, ausgeschlossen wird.
Redundanz wird umgangen
Das Zusammenspiel IP-Address Management und DCHP ist so eng, dass hier das Modul DHCP Manager in die Lösung integriert ist. Mit Efficient IP kann das Thema Redundanz, welches bei Windows DHCP Servern meist mit aufwändigen Clustern oder kompliziertem Splitting des Netzwerkes auf mehrere DHCP-Server verbunden ist, umgangen werden.
Trotz der gewissenhaften Dokumentation, der durch die Netzwerk Administratoren durchgeführten Änderungen, kommt es zu einem Delta zwischen SOLL und IST Zustand. Sinnvoller - als den Gründen dafür hinterher zu hetzen - ist die Möglichkeit, die Änderung zu erkennen und diese zu dokumentieren. Dies wird im Modul IP Locator realisiert. Über aktive Abfragen der Switche über SNMP werden unter anderem die Zuordnung MAC-IP-Switchport erstellt und Deltas zu den dokumentierten Informationen aufgedeckt.
Unterstützen externer Authorisierung
Da es im Unternehmen verschiedene Zuständigkeiten der Abteilungen und Wissensstände der Mitarbeiter gibt, können im Modul Authority Manager den einzelnen Abteilungen und Personen Rechte vergeben werden. Da es meist bereits eine Lösung für Authorisierung gibt, werden ActiveDirectory, RADIUS oder LDAP als externe Authorisierung unterstützt.
Ein Workflow Management unterstützt die Netzwerk-Administratoren bei der Vergabe von neuen IP-Adressen. Dies entlastet die Administratoren und beschleunigt den Vorgang.
Im Modul System Configuration werden zur Beschleunigung der Arbeitsabläufe und zur Vermeidung von Doppelter Datenhaltung, automatisierte Mechanismen zwischen den einzelnen Modulen IP Registry, DNS Manager, DHCP Manager, IP Locator, Authority Manager und Workflow Management erstellt. Dies kann der automatisch generierte DNS-Eintrag bei der Vergabe der IP-Adresse sein oder der häufiger unstimmige Reverse-Lookup Eintrag.
Garantierte Ausfallsicherheit
Um eine Ausfallsicherheit der Lösung zu garantieren werden die IPAM Server mit den Modulen IP Registry, DNS Manager, DHCP Manager, IP Locator, Authority Manager und Workflow Management redundant ausgelegt. Zwischen diesen Servern werden die Daten repliziert. Bei einem Ausfall des Servers im Acitve Mode kann der Server im Recover Mode dessen Funktion ohne Datenverlust übernehmen. Die zu steuerenden DNS und DHCP Server, wie z.B. Microsoft DNS/DHCP Server, UNIX DNS, Cisco DHCP oder DNS/DCHP-Appliance von Efficient IP, können sowohl direkt im LAN angesprochen werden als auch über WAN-Verbindungen in einem Branch-Office.
Ein Backup der Konfiguration wird über einen Job sichergestellt, welcher über FTP zu einer definierten Zeit angestartet wird, eine Rotation der Backup-Files auf dem lokalen und dem remote Server durchführt und das aktuelle File ablegt.
Efficient IP bietet die Lösung sowohl als Software-Appliance als auch als Hardware -Appliance in unterschiedlichen Ausprägungen der Performance an.



