Privileged Identity Management - Cyber-Ark Umfrage 2011
23.05.2011
Der aktuelle "Trust, Security and Passwords Survey", der jährlich von Cyber-Ark erstellt wird, liefert neueste Zahlen zum Thema Datenmissbrauch.
Obwohl 57% der befragten IT-Verantwortlichen überzeugt sind, dass in den nächsten drei Jahren von Außen kommende Threats eine größere Bedrohung darstellen als Angriffe von Innen, behält der interne Datenmissbrauch seine Relevanz. Für 16% der Führungskräfte besteht der Verdacht auf von eigenen Mitarbeitern verübte Sabotage, weitere 16% sind der Meinung, Wettbewerber würden sensible Unternehmensdaten aus internen Quellen beziehen.
Bei der Analyse für EMEA, in welchen Abteilungen die meisten "Spione" sitzen, nimmt die IT-Abteilung mit 53% der Nennungen Platz eins ein. Es folgt das Management (9%) und die Vertriebsabteilung (6%). Auf die Frage, ob sie selbst bereits Daten ausspioniert haben, gaben dies 44% der Befragten zu. Ebenso nahmen 31% über einen administrativen Account Zugriff auf nicht für sie bestimmte Informationen.
Dass diese potenzielle Gefahr nicht von allen Unternehmen ernst genommen wird, zeigen folgende Umfrageergebnisse: Nur 59% der privilegierten User Accounts werden über ein Monitoring erfasst. Davon sind 46% in der Lage, diese Kontrollmechanismen zu umgehen.
